eschichte
der Salzburger Ritterschaften
Ritterarbeit
des Professritters Udo von der Gutrater Ritterschaft zue Hallein, ergänzt
und erweitert von Professritter Liupold der Gutrater Ritterschaft zue Golling
1. Kuttenberger 1874 - 1898
2. Ritter der Nacht 1875 - 1903
3. Karlsritter
1893 - 1942
4. Rupertiritter 1903 - 1938 Wiedergründung 1979
5. Ritterbund
der Deutschherren auf Mauternburg 1919 - 1944 Wiedergründung 1979
6.
Weißen Falken von Imberg 1926 - 1928
7. Ritterbund der Helffensteyner
imb Salzachgaue 1950 -
8. Gutrater Ritterschaft zue Hallein 1982 -
9.
Gutrater Ritterschaft zue Golling 1992 -
10. Burgritterschaft der Falkensteiner
auf Caprun 1993 -
11. Peilsteiner Ritterschaft zue Klammstein 1999 -
12.
Gutrater Ritterschaft zue Hohenwerfen 2003 -
Es
wäre wohl eine unvollkommene Abhandlung, würde man nicht zuerst den
militärischen Ruperti - Ritter - Orden, der von Erzbischof Graf Thun im Jahre
1701 gegründet wurde, erwähnen. Es war ihm immerhin ein Bestehen bis
1811 beschieden. Als ruhmreichster aller Angehörigen dieser Salzburger Offiziers-Elite
galt Josef Anton Platz. Er wurde als 37- jähriger zum Großmeister gewählt.
53 Jahre lang bekleidete er diese Würde und er nahm an nicht weniger als
36 Schlachten teil. "Salzburg" geradezu ein Name der ritterlichem Treiben
Vorschub zu leisten vermag, erhielt im Jahre 1874 die "Kuttenberger Ritterschaft",
die sich als erste Burg das Franziski Schlößl auf dem Kapuzienerberg
gewählt hatte. (Im Archiv des Museums Carolino Augusteum ist eine 10 Jahres
Chronik abgelegt). Ihr Gründer und erster Großmeister war Eduard v.
Löwenthal, mit dem bürgerlichen Namen Eduard Angelberger. Bereits 3
der Jahrungen nach ihrer Gründung erscheint am 15. Tage im Heumond der Jahrung
1000 und 877 dazue der 1. Herold. Als Herausgeber, Verleger und verantwortlicher
Redakteur zeichnete Karl Rathmayer, ein Wirtssohn aus Christkindl bei Steyr. Tagsüber
war er Faktor in der Druckerei Kiesl. Des abends wenn er den bürgerlichen
Rock mit dem geschlitzten ritterlichen Wams vertauschte und das Barett aufstülpte,
hieß er Hermann von Toggenburg und avancierte zum Geheimschreiber. In dieser
Ritterschaft wird auch ein Reichsverweser namens Burkhart von Rothenfels genannt,
sowie ein Freigraf Hans von Gutratstein, als Chronist Judas von Röcklbrunn
und ein Zeremoniar und Burgwart namens Guntram von Stauffeneck. Am 15. Herbstmond
1878 erscheint Toggenburgs letzter Herold, denn Hermann von Toggenburg wird bereits
im Alter von 31 Jahren am 28. Herbst-Mond 1878 in den ewigen Kapitelsaal abberufen.
Als neuer Herausgeber erscheint bereits am 15. Weinmond derselbigen Jahrung ein
Franz Wagner (ritterlicher Name nicht bekannt). Der Herold wird weiter in Salzburg
gedruckt, doch am 15. Brachmond 1885 erscheint der Herold Nr. 114 und dies sollte
für lange Zeit der letzte in Salzburg sein. Verantwortlicher Schriftleiter
war Judas von Röcklbrunn (profan Simon Lach) - neun der Jahrungen zeichneten
Kuttenbergs Recken für die Herausgabe des Herolds verantwortlich. Bereits
eine Jahrung nach Gründung der Kuttenberger etablierte sich 1875 in Salzburg
das Bündnis "Ritter der Nacht". Man weiß nur so viel über
das Bündnis, daß sie 1903 aus nicht bekanntem Grund die Rupertiritter
gründeten und in sie übergingen. Doch in der Zwischenzeit entstand in
der Jahrung 1893 ein weiteres Bündnis, die "Karlsritter Tafelrunde",
die sich später auf den Namen "Pfalz der Karlsritter" umbenannten.
Das Salzburgs Ritter immer schon fahrefreudig waren, zeigt, daß sie beim
Großmeisterkonvent des Allgemeinen Deutschen Ritterordens, der in Hamburg
stattfand, vertreten waren, ebenso wie die Kuttenberger Karlsritter und auch die
Rupertiritter.
Aus
einer Chronik vom 3. Tage im Brachmond der Jahrung 1906 ist zu entnehmen, daß
auf der Karlsburg in Salzburg ein Gautag abgehalten wurde und als Gauleiter und
Landmeister fungierte der Hochedle
Großmeister der Rupertiritter Hans
von Waldegg.
Es waren damals folgende Bündnisse angesprengt: die Karlsritter
und Rupertiritter aus Salzburg, die Eulenburger, Walhaller, Mattigthaler Schaumburger
zu Lenzia, die Burgauer zu Hallstatt, die Wartburger zu Vechelaponte und die Dachsburger
zu Steyr.
Wie man sieht, waren die Kuttenberger auf jenem Gautag nicht vertreten.
Der Rest dieser Ritterschaft ging nämlich 1912 endgültig in die 1893
gegründete Pfalz der Karlsritter über. Aufgrund dieser Verschmelzung
sollten die Karlsritter das stärkste Bündnis innerhalb Salzburgs Gauen
werden. Der Wahlspruch des Bundes war:
"Treue dem Schönen, dem Guten,
dem Licht, Recken bis donnernd der Erdball zerbricht"
(diesen Wahlspruch
übernahm später der Helffensteyner Ritterbund). Trotz der Neugründungen
waren wiederum nur zwei Ritterschaften in Salzburg ansässig und dies währte
bis zur Jahrung 1919. Es war dies das Gründungsjahr zweier Ritterschaften.
Fast
gleichzeitig mit den Toggenburgern in St. Veit an der Glan gründete sich
in Salzburg die Mauternburger Ritterschaft, die sich später Ritterschaft
der Deutschherren auf Mauternburg umbenannten. Sie führten den Wahlspruch
in ihrem Wappen:
"Kunst und Frohsinn, deutsche Treu, auf Mauternburg
die Losung sei." Es ist uns bekannt, daß sie einen Burgpfaffen namens
Wilfriedus von Glanegg hatten und einen Recken, der sich Wolfram von Klammstein
benamste. Er war der Vater des späteren Helffensteyner Urritters Werner Strochner
von Klammstein. Ihr Schutz- und Schirmherr war Baron Ritter von Eppenstein, Besitzer
der Veste Mauternburg.
Die Jahrung 1926 war das Gründungsjahr der Weißen
Falken von Imberg, denen aber nur eine kurze Lebensdauer beschieden war, denn
bereits 1928 war dieses Bündnis wieder in der Versenkung verschwunden. Nur
ein Gong schien überlebt zu haben, denn, als sich in der Jahrung 1950 die
Helffensteyner gründeten, übergab der Wohledle Jörg von Moosham
diesen Gong, den er mit eigener Hand gefertigt hatte,
diesem Bunde.
Nach
der Auflösung der Mauternburger (1944), sollten sechs der Jahrungen vergehen,bis
wiederum ritterliches Treiben in Salzburg Einzug hielt.
Man schrieb den 18.
Tag im Lenzmond der Jahrung 1950, als sich die Recken der ehemaligen drei Salzburger
Bünde im Gasthaus Mödlhammer, in Maxglan, einig wurden und ein neues
Bündnis, den "Helffensteyner Ritterbund im Salzachgawe" ins Leben
riefe. Zu ihrer ersten Burg wurde
der Gasthof Wilhelmshöhe in Maxglan.
Es sollte dies ein Bündnis werden, das an die 30 der Jahrungen in Salzburg
das ritterliche Geschehen prägte. Gründungsmitglieder waren: Winfried
von Saalekh (ehemaliger letzter Großmeister der Karlsritter), Guntram von
Freysaal, Hardubrandt von der Falkenburg, Ubald von Bibersteyn, Roland von Neukirchen,
Walter von der Playnburg (ehemaliger Großmeister der Rupertiritter), Leander
von Starhemberg
Piestingthal, Junker Gunther (später Gunther von Strahlenfels),
Junker Jörg (später Jörg von Ramseiden), Junker Werner (später
Werner Strochner von Klammstein). (Leuthold von Guetrath und Siegfried von Glanegg,
die bei den vorangegangenen Gesprächen teilnahmen, waren bei der Gründung
und auch später nicht mehr zugegen.)
Der
Helffensteyner Ritterbund wählte folgende Großmeister von 1950 - 2001:
1.
Winfried von Saalekh
2. Leander von Starhemberg Piestingthal
3. Gunther
von Strahlenfels
4. Hadubrand von Haunsperkh
5. Kuno von Wartenfels
6. Hans von Dietraming zue Werfen
7. Dietrich von Saalekh
8. Andreas von
Strahlenfels
9. Dietrich von Saalekh
29
Jahre lang sollte Helffensteyn der einzige Ritterbund in Salzburg bleiben. Ein
Bündnis, das weit über die Grenzen des Salzachgaues hinaus Freunde fand.
So war der Hochedle Großmeister Winfried von Saalekh Mitbegründer des
österreichischen Ritterbundes und Hadubrandt von Haunsperkh Landmeister II,
und Kuno von Wartenfels war Hochmeister-Stellvertreter im österreichischen
Ritterbund.
Am 8ten Tage im Nebelmond der Jahrung 1000 und 979 dazue an dem
der Helffensteyner Ritterbund unter der Führung des Hochedlen Großmeisters
Hans von Dietraming zue Werfen den österreichischen Hauptrittertag auszurichten
hatte, brachte die Wende. Nicht weniger als acht der Sassen verließen die
Stammburg und gründeten mit einigen Alt- Helffensteynern zwei neue, im Namen
aber alte Bündnisse. So gründete Heimo von Rabensteyn, Gottfried von
Grimming, Achilles von Aichheim, Eberhard von Goldegg, die vor 60 der Jahrungen
erstmals ins Leben gerufene Ritterschaft der Deutschherren auf Mauternburg. Zur
selbigen Zeit kam es zur Wiedergründung der Rupertiritter zu Juvavum mit
den Sassen: Bernd von Haunsperkh, Rüdiger von Ramseiden, Walther von Neukirchen
und Roland der Gärr.
Mit
der Wiedergründung der Mauternburger auf ihrer Burg in der Erzabt Klotzstraße,
kehrte auch die Herstellung des Herold wieder nach Salzburg zurück, wenn
auch vorerst nur der Schutzumschlag auf der Heimburg des Wohledlen Eberhard von
Goldegg gedruckt wurde, hatte sich doch der Kreis geschlossen.
Die Mauternburger,
unter ihrem hochedlen Großmeister Heimo von Rabensteyn fanden regen Zuwachs
und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sie in die Reihen des österreichischen
Ritterbundes aufgenommen wurden. Seit der Jahrung 1000 und 998 dazue ist der Hochedle
Achiles von Aichheim der Großmeister dieses Bündnisses.
Anders
bei den Rupertirittern, die sehr wohl anfangs auch regen Zuspruch hatten, aber
als ihr hochedler Großmeister Bernd von Haunsberg überlange Zeit bresthaft
war, ward dies für das noch junge Bündnis ein schwerer Schlag. Obwohl
sich der hochedle Großmeister wieder erholte war es für ihn doch sehr
schwierig den Bund wieder auf die Beine zu bringen. Im Christmond der Jahrung
1000 und 981 dazue trennten sich abermals einige Sassen von Helffensteyn, um ebenfalls
ein neues Bündnis zu gründen.
Dies
waren: Erzgroßmeister Kuno von Wartenfels, Wulf Scheller zue Urstayn, Siegmund
von Ramseiden, Junker Udo, sowie die Knappen Ulrich und Leonhard. Auch gesellten
sich zwei Vasallen, Luitbold zue Pabenhofen und Andrä zue Wenns dazue. Am
22. Tage im Eismond der Jahrung 1000 und 982 dazue wurde die "Gutrater Ritterschaft
zue Hallein" ins Leben gerufen. Dies war das erste Mal, daß sich eine
Ritterschaft außerhalb der starken Mauern Salzburgs etablierte. Bereits
3 der Monate nach ihrer Gründung wurden sie gleichzeitig mit der Starkenberger
Ritterschaft zu Tarrenz als zwanzigstes Bündnis in den österreichischen
Ritterbund aufgenommen. Als achte Salzburger Ritterschaft wählten die Gutrater
den Kirchenwirt in Puch bei Hallein unter der Führung des hochedlen Erzgroßmeisters
Kuno von Wartenfels zu ihre ersten Burg. Unter der Führung des hochedlen
Erzgroßmeisters wurde ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Salzburger
Ritterschaften gesetzt.
In der Jahrung 1000 und 986 dazue in ihrer zweiten
Burg auf Schloß Wiespach wurde Siegmund von Ramseiden zue Lichtenberg zum
Großmeister dieses Bundes.
Als sodann in der Jahrung 1000 und 991 dazue
der Beschluß zur Teilung gefasst wurde, übernahm Heinrich von Chalhochsberg
die Würde des hochedlen Großmeisters der Gutrater zue Hallein. Es folgten
schwierige Jahrungen für dieses Bündnis, und es ist wohl nur dem Wahlspruch
des hochedlen Großmeisters zu verdanken dass der Bund bis heute noch besteht.
Der Wahlspruch des hochedlen lautet "Erst wenn der Geist aufgibt, geben wir
auf!"
Jene
Recken aber, die sich von den Halleinern getrennt hatten, stellten bei der Gemeinde
Golling das Ansuchen, die als Lager benutzten Räumlichkeiten des Burgmuseums
der Gutrater Ritterschaft zur Verfügung zu stellen.
Diesem Ansuchen wurde
entsprochen und so entstand auf der altehrwürdigen Gutrater Burg Golling
der Remter des neuen Ritterbundes.
Die Umbauarbeiten dauerten vom Herbstmond
bis zum Eismond der Jahrung 1000 und 992 dazue, wobei alle Gründungsmitglieder
an der Gestaltung des Remters mitarbeiteten.
Das
Gründungsfestkapitel der Gutrater zue Golling fand gleichzeitig mit dem 10jährigen
Bestandesfest der Halleiner am 22. Tage imb Eismond der Jahrung 1000 und 992 dazue
auf der ersten Gutrater Burg beim Kirchenwirt in Puch statt.
Die
Gründungssassen lauteten:
Ritter:
Der hochedle Sigmund von Ramseiden
zue Lichtenberg (welcher bis an den anheutigen Tag der Großmeister diese
Bundes ist)
Wulf Scheller zue Urstayn , Rudolfus von der Rosen, Wolfgang
Panichner zue Wolkerstorff, Erasmus von Wenns.
Junker und Knappen:
Hans
(Hans von Haunsperg), Johann Bernhard (Johann Bernhard von Rehlingen), Georg (Georg
Herr auf Alben), Marco (Marko Scheller zue Gartenau) und Pilgrim Arno.
Der
erste Gutrater zue Golling der den kompletten Werdegang bis zum Ritterschlag (28.Tag
im Nebelmond der Jahrung 1000 und 998 dazue) absolvierte war Reginbert der Sighardinger.
Der Stand der Gutrater zue Golling in der Jahrung 1000 und 1001 dazue ist.:
10 Recken, 3 und 2 ewige Pilgrime.
Eine denkwürdige Begegnung hatte Wolfgang
Panichner zue Wolkerstorff mit Hans Waltl aus Zell am See, bei welchem Waltl von
der Existenz der Ritterbünde erfuhr.
In der Jahrung 1000 und 993 erinnerte
sich Hans Waltl an diese Begegnung und sprengte mit Fritz Morocutti bei den Gollingern
zu einem Kapitel an. Er hatte die Absicht ein neues Bündnis zu gründen.
Dies wurde unter der Patenschaft der Gutrater zu Golling in die Tat umgesetzt.
Am 25. Tage im Brachmond der Jahrung 1000 und 993 dazue wurde von den Sassen des
Burgvereins aus Kaprun die Burgritterschaft der Falkensteiner zue Caprun aus der
Taufe gehoben. Erster Ritter und Großmeister wurde Johannes von Waltburg,
erster Lehensvogt wurde Gottfried von Mühlenfels.
Die Burgritterschaft
hat sich bis zum heutigen Tag zu einem starken Bündnis entwickelt.
Sie
kapiteln auf der Burg Kaprun, die sie von einer Ruine wieder zu einer prächtigen
Burg ausgebaut hatten. Kapitel werden eher seltener abgehalten, es sind nur einige
im Jahr, diese werden aber immer von vielen Recken und Sassen aus Ost- und Deutschlandgauen
besucht, sodaß man sagen kann, dies sind keine normalen Kapitel sondern
richtige Ritterfeste!
Vor
etwa 26 der Jahrungen erwarb Adolf Ferner den Burghügel samt Ruine Klammstein
am Eingang des Gasteinertales. Es erscheint urkundlich gesichert, daß dieses
Festungswerk von dem Geschlechte der Peilsteiner gegründet wurde, welches
vom 10. bis zum 12. Jahrhundert daselbst ansässig war.
In den vergangenen
Jahren erhielt die Burg Klammstein des öfteren ritterlichen Besuch.
So
hielt z.B. der Ritterbund der Helffensteyner im Salzachgaue mehrere Kapitel auf
Klammstein ab und Burgherr Adolphus der Münzarme, wurde zum Ehrenvasallen
dieses Bundes ernannt.
Im
Herbstmond der Jahrung 1000 und 998 dazue erhielt der Burgherr die ehrenvolle
Ladung zum großen Ritterschlagsfestkapitel der Deutschherren auf Mauternburg.
Selber profan verhindert, entsandte er unseren nunmehrigen Ritterbruder, den edelfesten
Junker Sieghart, als Herold mit einer Grußbotschaft zu diesem Feste.
Er saß dabei mit hohen Würdenträgern des Ritterreiches zusammen,
unter anderem auch mit Siegmund von Ramseiden.
Tief beeindruckt kehrte dieser
von der Fahre zurück und entzündete mit seinem Berichte bei seinen Freunden
die Flamme des echten Rittertums.
So fand bereits am 19. Tag im Nebelmond
derselbigen Jahrung eine konstituierende Zusammenkunft von 8 der Sassen statt.
Zugleich wurde der Kontakt zu anderen Ritterschaften aufgenommen und es entstand
ein besonders freundschaftliches Verhältnis zur Gutrater Ritterschaft zue
Golling.
Diese wurde in der Folge zum unschätzbaren Lehrmeister und übernahm
sodann die Patenschaft bei der Gründung der Peilsteiner Ritterschaft am 10.
Tage des Heumondes der Jahrung 1000 und 999 dazue. Ihr erster Ritter und Großmeister
wurde Rudeger von Pongowe, Schenck zue Plankenau.
Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht die letzte Gründung einer Ritterschaft
in Salzburg war, die den steinigen Weg eines Anfangs nicht scheut. Möge die
Freundschaft und gegenseitige Achtung unter den Bünden stets im Gleichklang
zur ritterlichen Sache stehen!
Diximus